arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagrammailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blanktwitteryoutube
Inhaltsbereich
27.03.2017

AvS diskutiert Erinnerungspolitik mit Barley, Lotze und Jahn

Die aktuell spürbare Politisierung der Gesellschaft führt zu einem stärkeren Interesse an Fragen zur Erinnerungspolitik. Dies war einen übereinstimmende Botschaft des Podiums. Katarina Barley betonte die starke emotionale Verbundenheit vieler neuer SPD-Mitglieder mit der jüngeren deutschen Geschichte und der sich daraus ergebenden besonderen Verantwortung. Dabei stößt die von der AfD postulierte "Kehrtwende" in Sachen Einnerungspolitik auf entschiedenen Widerstand. Roland Jahn äußerte sich zuversichtlich über den Stand des Umbaus seiner Behörde. Die Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv werde immer intensiver, dies geschiehe aber nicht zu Lasten der Außenstellen. Es gilt das Prinzip des Verbleibes der Stasiakten in den Regionen. "Die Akten wurden in den Bezirken der DDR angelegt, dort werden sie auch in Zukunft einsehbar und nutzbar bleiben." betonte Jahn in der Diskussion. Hiltrud Lotze erklärte erneut die Bereitschaft der SPD-Bundestagsfraktion, auf Grundlage der Empfehlungen der Expertenkommission eine weitergehenden Reform der Behörde in der kommenden Legislatur in Angriff zu nehmen. Den Gästen der gut besuchten Veranstaltung wurde die aktuelle Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung "Der Kommunismus in seinem Zeitalter" präsentiert. Wolfgang Kopitzsch möchte mit dem Bundesvorstand der AvS die Ausseinandersetzung um Fragen der politischen Verfolgung wieder stärker ins Bewußtsein der gesamten Partei rücken.